Außergewöhnliche Grundstücke verlangen außergewöhnliche architektonische Lösungen. Eine solche ist der Neubau des Autohauses Riedle in Kempten, den die Planungsgruppe Beichler + Rohr speziell für das L-förmige Grundstück konzipierte, das an der Memminger Straße, Ecke Unterwanger Straße liegt. Die Architektur des Toyota-Betriebs erhielt als Zentrum einen lang gestreckten Gebäuderiegel, der bis zur Memminger Straße reicht. Darin befinden sich das Kundenzentrum, die Direktannahme, das Teilelager und die Fahrzeugauslieferung sowie alle Büro-, Sozial- und Technikräume. An den Gebäudetrakt schließt sich nach vorne die Ausstellungshalle für die Neuwagen und nach hinten die Werkstatt an. 
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Man denkt an japanische Teehaus-Architektur, wenn man die klaren Strukturen des neuen Toyota-Autohauses Riedle in Kempten sieht. Man denkt an kunstvolle Einfachheit und das Prinzip „Form-follows-function": Im Teehaus ist es die Kunst des Cha-Do, des Tee-Weges, im Autohaus sind es die Prozesse rund ums Auto und die Gastlichkeit, die die Architektur prägen. Transparenz, Offenheit, Orientierung, kurze Wege, all das erlebt der Besucher im Autohaus Riedle wie selbstverständlich. „Wir mögen keine Schnörkel, wir sind Bauhaus-Fans", erläutert Michael Fickert, kaufmännischer Leiter und Ehemann von Geschäftsführerin Sibylle Riedle, deren Vater 1966 das Unternehmen gegründet, 1972 den Toyota-Händlervertrag unterschrieben und so die Basis für die bis heute sehr lebendige „Toyotaner"-Tradition gelegt hat. 
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