Stade (vr). Wer vom Alten Land kommend Stade erreicht und sich auf dem Weg ins Zentrum befindet, wird vom rechten Straßenrand auf einmal angelächelt. Zwar können Glas und Stahlbeton diese sympathische menschliche Regung einzeln nicht verkörpern; in ihrem Zusammenspiel als Bauwerk jedoch scheint den Materialien dieses Kunststück zu gelingen. Das Bremer Architekturbüro Beichler & Rohr hat dem neuen Gebäude-Auftritt des etablierten Stader Ford-Autohauses Tobaben Leben eingehaucht und das an und für sich schwere Bauwerk mit einer verblüffenden Leichtigkeit ausgestattet. Die kommt in erster Linie von seiner empfundenen Offenheit – große Glasflächen, viel hereinströmendes Licht. Dieses Gebäude möchte nichts verbergen, sondern alle einladen, sich schon von außen ein Stück weit im Innern zu wähnen. 
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