Das Gebrauchtwagengeschäft hat für jedes Autohaus inzwischen mindestens die gleiche Bedeutung wie das Neuwagengeschäft. Deshalb wird auch eine attraktive Präsentation der Gebrauchten immer wichtiger. Beim Bauen werden aus dieser Erkenntnis jedoch noch zu selten die nötigen Konsequenzen gezogen: Viele GW-Plätze gleichen eher einem gesichtslosen Abstellplatz als einer Verkaufsfläche, auf der Millionenwerte verkauft werden sollen. Drei positive Beispiele, die in letzter Zeit von der planungsgruppe beichler + rohr realisiert worden sind, zeigen, dass es auch anders geht: Eine Sheddach-Lösung. eine Kunststoff-Röhre und ein Kunststoff-Zylinder. 
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Um das vielfältige GW-Angebot des Autohauses Schiermeier an der Pagenstecherstraße in Osnabrück optimal zu präsentieren, war der Neubau eines überdachten Ausstellungsraumes notwendig. Für eine Planung wurde die Planungsgruppe beichler + rohr aus Bremen als Spezialist mit langjähriger Erfahrung für die Planung und den Bau von Autohäusern ausgewählt. Da die Kunden möglichst bequem und witterungsgeschützt das vielfältige Fahrzeugprogramm präsentiert bekommen sollen, wurde ein Großteil der Fläche mit einer nach hinten geneigten Sheddachkonstruktion aus ca. 110 Tonnen Stahl überdacht. Durch die geneigte und leicht gebogene Dachfläche von 2.2(X) qm fällt durch die Sheds ausreichend blendfreies Tageslicht auf die überdachte Ausstellungsfläche. Die Konstruktion wurde so geplant, dass eine spätere Verglasung die gesamte Halle zu einem geschlossenen Ausstellungsraum umwandeln kann. in dem außerdem noch ein Zwischengeschoss eingebaut werden könnte. 
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Für Joachim Menzel hat sich die Investition in sein neues Autohaus bisher gelohnt. Etwa 300 Fahrzeuge pro Jahr hat der Freie Händler aus dem niedersächsischen Schüttorf an seinem früheren Standort zuletzt verkauft. Nachdem er im Mai umgezogen ist dürften es im laufenden Jahr mindestens 20 Prozent mehr sein, davon ist der 41-jährige Inhaber überzeugt. Diese Entwicklung hat für ihn vor allem zwei Gründe: die günstige Lage im Gewerbegebiet direkt an der Abfahrt der Autobahn A31, und die Architektur seines Autohauses. Das lange, flache Gebäude mit dem prägnanten Vordach vor der gläsernen Ausstellungshalle und dem dort angebrachten weithin sichtbaren Schriftzug „Menzel Automobile" fällt einfach auf. Es ist modern und schick, daneben aber auch funktional und nicht protzig, findet Menzel: „Es zieht viele Leute an." 
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Aus Kapazitätsgründen entschloss sich Betriebsinhaber Menzel, direkt am neuen Autobahnkreuz A30/A31 ein Grundstück von der Gemeinde zu erwerben und einen neuen Betrieb zu errichten. Im Gegensatz zu einigen Konzepten anderer Architekturbüros, überzeugte ihn das Konzept der planungsgruppe beichler + rohr aus Bremen. Bei intensiven Beratungsgesprächen zwischen dem Architekt Beichler und Firmenchef Menzel wurde das Konzept weiterentwickelt und stufenweise detailliert. So entstand die endgültige Lösung für den Neubau, der jetzt so gebaut werden kann.
Das Gesamtkonzept besteht aus drei Bausteinen mit interessanten Synergieeffekten. Der erste Baustein ist das Werkstattgebäude mit fünf Arbeitsplätzen, Direktannahme und Fahrzeugaufbereitung. Daran schließt sich ein kleines Teilelager mit der Ölversorgung an. Ein großer, sieben Meter hoher Ausstellungsraum beinhaltet den Verkauf, die Präsentation von Neu- und Gebrauchtwagen, Kundenzentrum mit Information und Kasse, Reparaturannahme (neben der Direktannahme), Zubehörverkauf und ein Cafe für die Kunden. Als zweiter Baustein wird die vollautomatische Portalwaschanlage für Kunden und ein SB-Waschplatz genannt. 
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