Konsequent modular

(AUTOHAUS 21/2004)

BMW und die Planungsgruppe beichler + rohr präsentierten auf der diesjährigen Automechanika eine zweite Variante des bereits Ende Juli 2004 vorgestellten modularen Werkstattkonzepts. Das modulare Werkstattkonzept I wurde rein äußerlich unabhängig von den BMW-Gestaltungsrichtlinien entwickelt und ist damit für alle Automarken auf Wunsch auch als vollwertiges Autohaus einsetzbar. Das neu vorgestellte Werkstattkonzept II hingegen erfüllt alle Anforderungen der BMW-Gestaltungsvorgaben und kann bis zu einem kompletten, CI-konformen Autohaus ausgebaut werden. Entworfen wurde das Werkstattkonzept zusammen mit der Planungsgruppe beichler + rohr aus Bremen. Reinhard Beichler, Architekt des Konzepts: „Unsere ersten Erfahrungen zeigen, dass das modulare Werkstattkonzept I für BMW-Betriebe aufgrund der markenunabhängigen Architektur im Grunde nur als reines Werkstattgebäude in Frage kommt. Um auch später noch die Option zu haben, das Gebäude beispielsweise zu einem Autohaus mit Ausstellungsraum umzuwidmen, dürfte für alle BMW-Betriebe vor allem das neue modulare Werkstattkonzept II interessant sein. Das Werkstattkonzept I ist markenneutral und steht allen Interessenten offen." Ziel der Entwicklung war, eine einheitliche Lösung für unterschiedliche Aufgabenstellungen zu schaffen: Das modulare Werkstattkonzept lässt sich als unabhängiger Neubau, als Erweiterungslösung oder als externer Servicesatellit umsetzen. mehr


 

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Modulares Gebäude

(Automechanika 14. September 2004)

Ein für BMW entwickeltes modulares Werkstattkonzept ist das wichtigste Messeexponat der Planungsgruppe Beichler & Rohr. Die Gruppe hat in den letzten zehn Jahren Autohäuser aller Größen als Neubau, Umbau oder Erweiterung geplant und gebaut. Bei der Planung wird für jeden einzelnen Betrieb ein auf die individuellen Bedürfnisse und die Corporate-Identity-Standards (CI) abgestimmtes, ganzheitliches Konzept entwickelt. BMW wünschte sich ein Konzept, das es den Händlern erleichtert, in kurzer Zeit Werkstätten zu erweitern oder neu zu bauen. Beichler & Rohr entwickelten ein mobiles Gebäude. Dieses kann innerhalb von etwa einem Monat an jedem beliebigen Standort montiert und wieder demontiert werden. mehr


 

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Flexibler Hightech-Bau

(amz - auto motor zubehör 9/2004)

Der Werkstattservice trägt heute entscheidend zur Ertragssicherung im Autohaus bei. Dazu zählt nicht nur die Werkstattleistung, auch Wartezeiten und Anfahrt spielen eine Rolle, wenn es um guten Service geht. Doch was tun, wenn die Werkstatt an ihre Auslastungsgrenze stößt? Dabei hat BMW nicht nur den deutschen Markt im Auge, vielmehr blickt man auf die wachsenden Märkte in Osteuropa und vor allem in Asien. Allerdings wird auch für Deutschland mit einer wachsenden Werkstattauslastung aufgrund steigender Verkaufszahlen gerechnet. Deshalb entwickelte die BMW-Group unter Federführung von Projektleiter Hans-Lothar Engels, Leiter des Bereiches Werkstatttechnik, gemeinsam mit dem Architekturbüro Beichler & Rohr in Bremen eine Lösung, die durch ihre Flexibilität und Funktionalität überzeugt. mehr


 

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Modulare Vielfalt

(AUTOHAUS 08/09/04)

Märkte ändern sich, Betriebe wachsen oder strukturieren sich um: Die Idee eines flexiblen, mitwachsenden Gebäudes in Form eines modularen Werkstattkonzepts soll diesen Anforderungen gerecht werden. „Wir wollen unseren Kunden entgegenkommen und unseren Betrieben die Möglichkeit geben, den Servicemarkt optimal auszuschöpfen", beschreibt Hans-Lothar Engels, Leiter Werkstatttechnik, die Motivation, ein neues Gebäudekonzept zu entwickeln. Zusammen mit der Planungsgruppe beichler+rohr aus Bremen ist so ein Baukörper entstanden, der alle BMW Werkstattstandards erfüllt. Die Vorteile: Durch das Fertigbaukonzept sparen Händler Zeit und Kosten. „Trotz der Vorfertigung aller Teile bietet das Gebäude höchste Qualität und ist keinesfalls nur eine Übergangslösung. Die konzeptionelle Qualität steht der eines konventionellen Baus in nichts nach", unterstreicht Engels. Vor allem in Wachstumsmärkten wie Osteuropa oder Asien verspricht sich BMW viel Aufmerksamkeit für das neue Werkstattkonzept. Händler können das Gebäude als Service-Point an einem Standort aufbauen, den Markt testen und bei Bedarf wieder abbauen. Auch die Umwidmung des Gebäudes ist innerhalb weniger Tage möglich. In Deutschland führt BMW nach eigenen Angaben bereits Gespräche mit einem Interessenten. Für das erste Halbjahr 2005 rechnet man im Hause BMW mit ersten Aufträgen. Die Baukosten für das Gebäude liegen bei rund 800 bis 900 Euro je Quadratmeter Nutzfläche. Für den Aufbau plant der Architekt drei bis fünf Wochen, je nach Ausführung und Ausstattung. Für Händler besonders interessant dürfte auch eine Mietvariante sein: „Eine Lösung auf Leasing-Basis ist intern gerade im Gespräch", bestätigt Engels. Obwohl das Werkstattkonzept funktional auf BMW ausgerichtet ist, könnte etwa ein Mehrmarkenhändler auch für andere Marken Gefallen an dem Konzept finden: „Die GVO gibt hier klare Richtlinien vor - wir können das letztlich nicht unterbinden", kommentiert Hans-Lothar Engels. mehr


 

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Service-Pavillon auf Zeit

(AUTOMOBILWIRTSCHAFT 3-2004)

Die Zeiten werden immer schnelllebiger und für die Partner der Automobilhersteller auch langfristig immer schlechter kalkulierbar. Was heute noch unternehmerisch geboten erscheint, kann sich in wenigen Jahren als kostspieliger Irrweg herausstellen. Dies trifft ganz besonders auf Investitionen in Immobilien zu. Der Markt oder die Marke - viele Inhaber von Autohäusern haben es in den zurückliegenden Monaten erlebt - können durch neue Einflüsse (GVO, Kundengeiz, Modellfehler, Politikpannen) schneller ins Abseits geraten als in den guten, alten Zeiten. Und wenn darüber hinaus die geplante Umgehungsstraße dann doch nicht gebaut wird, wird aus dem schönen, neuen Service-Pavillion aus Beton und Glas plötzlich eine überflüssige Bauruine. Um ein solches Risiko zu minimieren und trotzdem nicht auf einen schönen, neuen Servicebetrieb verzichten zu müssen, hat sich der Leiter Werkstatt-Technik von BMW, Hans-Lothar Engels, zusammen mit dem Bremer Architekten Reinhard Beichler ein variables Werkstatt-Bausystem ausgedacht, das festen Bauten in Funktion und Optik kaum nachsteht. Vorgefertigte Module aus verzinkten Stahlblechen mit Steinwolledämmkern (Wände), einem Stahlhohlraumboden, in den alle technischen Werkstatt-Installationen bis hin zu Teilen einer Lackieranlage untergebracht werden können, individuelle Fenster aus Isolierglas in Alu-Rahmen und einem teflonbeschichteten Mehrkammer-Foliendach aus lichtdurchlässigen Folienkissen ergeben von außen einen optischen Hingucker und innen einen lichtdurchfluteten, säulenlosen Arbeitsraum. mehr


 

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