Tipps von der Feng-Shui-Beraterin

(Weser Kurier 11. November 2003) / Jet Office

Bremen. Die raue Haut der nackten Bodenplatte glänzt in der späten Sonne, Betonsäulen räkeln sich noch unbeschwert. Bauherren und Mitarbeiter, Planer, Berater, Vermarkter und Bauleute strömen an diesem Nachmittag auf eine Baustelle in der Lise-Meitner-Straße im Bremer Technologiepark. „Jet-Office": Das Bauschild auf dem Grundstück mit der Nummer 6 verspricht „innovative Büroflächen", die Arbeiter werfen scheue Bücke von den Gerüsten, die Mitarbeiter von „Jantzen Emde Tjarks" sammeln die Wünsche für ihr neues Büro auf Zetteln. Bald wird es feierlich. Einer der Bauherren beschreibt seinen Traum vom neuen Haus: „Wir hoffen", sagt Ulrich Emde, „dass wir den Menschen, die uns anvertraut sind, ein schönes und wertbeständiges Arbeitszuhause schaffen". Einen Ort, den man nur ungern verlässt. Da schmunzeln einige still und freuen sich doch: auf die hellen Räume, auf mehr Platz, auf mehr Atmosphäre. Dann wird die Kartusche verschweißt und eingemauert, der Grundstein gelegt. Es mag etwa zehn Jahre her sein, dass Ulrich Emde zum ersten Mal auf die Suche ging. Mit seiner Frau. Nach Feierabend. Das Büro am Richtweg war zu klein geworden und so sah sich der Wirtschaftsprüfer nach neuen Räumen um. Zunächst in der Innenstadt. mehr


 

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